HowTo: XBMC pvr-testing (opdenkamp) VNSI inkl. VDR 1.7.18 unter Ubuntu 10.04/10.10/11.04 (lucid,maverick,natty) (amd64)

Die VNSI-Schnittstelle wird nicht mehr weiterentwickelt. Diese wird vom XVDR-Plugin (Dev: Pipelka) abgelöst.
Zur neuen Version des HowTos: HowTo: XBMC pvr-testing (opdenkamp) XVDR inkl. VDR 1.7.20 unter Ubuntu 10.04/10.10/11.04 (lucid,maverick,natty) (amd64)

Dieses HowTo beschreibt die Installation von XBMC pvr-testing mit der neuen VNSI-Schnittstelle. Anbei vielen Dank an alwinus/pingpong, welcher mit seiner beachtlichen Leistung nahezu im Alleingang die VDR-Anbindung an XBMC ermöglicht hat.
In der aktuellen Version wird der XBMC-Clone von Lars Opdenkamp verwendet. Dieser arbeitet auch am PVR-Zweig.

Dieses HowTo basiert zu einem großen Teil auf dem Shell-Log meiner Installation. Wer einen Fehler findet bzw. wenn etwas ausgelassen wurde, bitte ich um eine kurze Info, um auch anderen Usern die Erkenntnisse bereit zu stellen.

Dieses HowTo kann unter folgender Lizenz verwendet werden, sofern die angegebenen Quellen dies erlauben:

Creative Commons License
HowTo: XBMC pvr-testing (opdenkamp) VNSI inkl. VDR 1.7.18 unter Ubuntu 6 (amd64) von schnere - Reinhard Schneidewind steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Österreich Lizenz.
Beruht auf einem Inhalt unter xbmc.org.

XBMC PVR

aktueller Stand: 04.05.2011
VDR: 1.7.18

Commit Log XBMC/opdenkamp https://github.com/opdenkamp/xbmc/commits/master

  • Paket yasm wird nun zusätzlich benötigt!
  • WICHTIG! Das VNSI-PLUGIN ist nun nicht mehr im Opdenkamp-Repo vorhanden, dieses muss nun extra geladen werden.
    Der Abschnitt für die Installation des VNSI-Plugins wurde diesbezüglich angepasst: Das VNSI-Plugin
    Quelle: https://github.com/opdenkamp/xbmc/commit/d2f5535bbcbccd1baf0e069d441994c9bfa28960
  • In der aktuellen Revision kann bei Verwendung der MySQL-Datenbank (dies muss explizit eingestellt werden) kein Video mehr abgespielt werden! Der Fehler sollte kommende Woche behoben werden.
    Quelle: http://forum.xbmc.org/showthread.php?t=96914

    Der Fehler wurde anscheinend inzwischen behoben. Jedenfalls kann ich mit der letzten Revision unter Verwendung der MySQL-Datenbank Videos ansehen.

 


Bei Update zu beachten:

  • vnsi-plugin neu kompilieren: ja
  • xbmc ./configure erneut ausführen: ja

 

Kleiner Benchmark

Aus Interesse habe ich meine Systeme beim Kompilieren von XBMC verglichen:

Wer Interesse hat, kann natürlich über ein Kommentar seine Ergebnisse zum Kompiliervorgang posten (inkl. kurzer System-Beschreibung & verwendetem Kommando), dann werde ich diese natürlich gerne veröffentlichen.

  1. # bei make -j2 die 2 mit der Anzahl der CPU-Kerne ersetzen
  2. $ make clean && date +%s > ~/xbmc.install.time && ./bootstrap && ./configure && make -j2 && date +%s >> ~/xbmc.install.time

Systembeschreibung Befehl Dauer Kompiliervorgang
Intel(R) Core(TM) i7 CPU 920@2.67GHz
8GB DDR3-RAM
Ubuntu 10.04 64Bit
make clean && date +%s >> ~/xbmc.install.time && ./bootstrap && ./configure && make -j4 && date +%s >> ~/xbmc.install.time 435 Sekunden
Intel Core 2 Duo E7300 @ 2,66Ghz
4GB DDR2-RAM
Ubuntu 10.10 32Bit
make clean && date +%s >> ~/xbmc.install.time && ./bootstrap && ./configure && make -j2 && date +%s >> ~/xbmc.install.time 871 Sekunden
(thx to JoWa)
AMD Athlon(tm) 64 X2 Dual Core Processor 6000+
4GB DDR2-RAM
Ubuntu 10.04 64Bit
make clean && date +%s >> ~/xbmc.install.time && ./bootstrap && ./configure && make -j2 && date +%s >> ~/xbmc.install.time 963 Sekunden
Zotac ZBOX HD-ND22
Intel(R) Celeron(R) SU2300 (dual-core) (1.2 GHz)
1GB DDR3-RAM
Ubuntu 10.10 64Bit
make clean && date +%s >> ~/xbmc.install.time && ./bootstrap && ./configure && make -j2 && date +%s >> ~/xbmc.install.time 2038 Sekunden
MSI Wind PC
Intel Atom 230 1,6 GHz
2GB DDR2-RAM
Debian Squeeze
make clean && date +%s >> ~/xbmc.install.time && ./bootstrap && ./configure && make -j2 && date +%s >> ~/xbmc.install.time 4650 Sekunden
(thx to scheich)
TI Omap-4,1GHz
DualCore ArmV7
make clean && date +%s >> ~/xbmc.install.time && ./bootstrap && ./configure && make -j2 && date +%s >> ~/xbmc.install.time 9328 Sekunden
(thx to christian667)

 

VDR-Installation

Da VDR in Version 1.7.18 anscheinend schon ziemlich stabil läuft und ich gerne die HDTV-Unterstützung haben möchte, verwende ich e-tobi's VDR-Sourcen (http://www.e-tobi.net). Hierzu benötigt man einen Eintrag in der sources.list:

Eintrag in die sources.list einfügen

  1. $ vi /etc/apt/sources.list

[apt_sources] deb-src http://e-tobi.net/vdr-experimental squeeze base backports addons vdr-multipatch [/apt_sources]

Signaturen für e-Tobis Pakete laden:

  1. $ wget http://e-tobi.net/vdr-experimental/pool-squeeze/binary/base/e-tobi-keyring_2008.03.08_all.deb
  2. $ sudo dpkg -i e-tobi-keyring_2008.03.08_all.deb

Abhängigkeiten zum Kompilieren von VDR installieren

  1. $ apt-get update
  2. $ apt-get build-dep vdr-dev

VDR kompilieren und installieren

  1. $ cd /usr/src
  2. $ apt-get source vdr
  3. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/
  4. $ dpkg-buildpackage -rfakeroot -us -uc -b

Nun findet man das fertige VDR-Paket in /usr/src . Da wir es für das Kompilieren der Plugins benötigen, installieren wir auch das vdr-dev-Paket:

  1.  $ cd /usr/src
  2. $ sudo dpkg -i vdr-dev_1.7.18-1~ctvdr1_all.deb vdr_1.7.18-1~ctvdr1_amd64.deb

Das VNSI-Plugin

Das VNSI-Plugin ist die Schnittstelle von VDR zu XBMC.

  1. # wenn git noch nicht installiert ist, folgendes ausführen
  2. $ sudo apt-get install git-core
  3. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src
  4. # Bei einem Update statt dem nächsten Schritt "git pull" im Verzeichnis /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/vdr-plugin-vnsiserver ausführen!
  5. $ git clone https://github.com/pipelka/vdr-plugin-vnsiserver.git
  6. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/vdr-plugin-vnsiserver
  7. $ make
  8. $ cp /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/lib/libvdr-vnsiserver.so.1.7.18 /usr/lib/vdr/plugins/


Config-Files kopieren
  1. $ cp -R /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/vdr-plugin-vnsiserver/vnsiserver/ /var/lib/vdr/plugins/
  2. $ ln -s /var/lib/vdr/plugins/vnsiserver /var/lib/vdr/plugins/vnsi-server
  3. $ chown vdr:vdr /var/lib/vdr/plugins/vnsiserver/allowed_hosts.conf


Die Datei /var/lib/vdr/plugins/vnsi-server/allowed_hosts.conf sollte dann auf das interne Netz angepasst werden:
  1. #
  2. # allowed_hosts.conf  This file describes a number of host addresses that
  3. #                     are allowed to connect to the streamdev server running
  4. #                     with the Video Disk Recorder (VDR) on this system.
  5. # Syntax:
  6. #
  7. # IP-Address[/Netmask]
  8. #
  9.  
  10. 127.0.0.1             # always accept localhost
  11. 192.168.0.0/24    # any host in net "192.168.0.0"
  12. #192.168.0.0/24       # any host on the local net
  13. #204.152.189.113      # a specific host
  14. #0.0.0.0/0            # any host on any net (USE THIS WITH CARE!)


Anschließend muss VDR neu gestartet werden, um das neue Plugin zu laden:
  1. /etc/init.d/vdr restart

Das Wirbelscan-Plugin

Das Wirbelscan-Plugin wird zur Kanalsuche verwendet. Entsprechende Optionen sind in XBMC enthalten.

$ patch -p1 < /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/vdr-plugin-vnsiserver/patches/vdr-wirbelscan-0.0.5-pre11e-AddServiceInterface.diff

  1. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src
  2. $ apt-get build-dep vdr-plugin-wirbelscan
  3. $ apt-get source vdr-plugin-wirbelscan
  4. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/vdr-plugin-wirbelscan-0.0.5
  5. $ make
  6. $ cp /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/lib/libvdr-wirbelscan.so.1.7.18 /usr/lib/vdr/plugins/

Das Streamdev-Plugin

Das Streamdev-Plugin wird duch VNSI nun nicht mehr von XBMC verwendet. Dieser Schritt ist also nicht mehr notwendig. Wer jedoch weiterhin mit VLC oder Mplayer auf die Streams zugreifen will, sollte das Plugin installieren.

  1. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/
  2. $ apt-get build-dep vdr-plugin-streamdev
  3. $ apt-get source vdr-plugin-streamdev
  4. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/vdr-plugin-streamdev-0.5.1/
  5. $ dpkg-buildpackage -rfakeroot -us -uc -b
  6. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/
  7. $ sudo dpkg -i vdr-plugin-streamdev-client_0.5.1-2_amd64.deb vdr-plugin-streamdev-server_0.5.1-2_amd64.deb

Das femon-Plugin

  1. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/
  2. $ apt-get build-dep vdr-plugin-femon
  3. $ apt-get source vdr-plugin-femon
  4. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/vdr-plugin-femon-1.7.9/
  5. $ dpkg-buildpackage -rfakeroot -us -uc -b
  6. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/
  7. $ sudo dpkg -i vdr-plugin-femon_1.7.9-3_amd64.deb

Das live-Plugin

Das live-Plugin bietet ein schlankes Web-Interface für VDR. Zu den Funktionen zählen das Auflisten des aktuellen Programms, die Suche nach Sendungen, das erstellen von Timern und Suchtimern (mit EPG-Search) sowie mit installiertem Streamdev-Server auch das Ansehen von Kanälen/Aufnahmen.

  1. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/
  2. $ apt-get build-dep vdr-plugin-live
  3. $ apt-get source vdr-plugin-live
  4. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/vdr-plugin-live-0.2.0/
  5. $ dpkg-buildpackage -rfakeroot -us -uc -b
  6. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/
  7. $ sudo dpkg -i vdr-plugin-live_0.2.0-12_amd64.deb

Das epgsearch-Plugin

  1. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/
  2. $ apt-get build-dep vdr-plugin-epgsearch
  3. $ apt-get source vdr-plugin-epgsearch
  4. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/vdr-plugin-epgsearch-0.9.25~beta21/
  5. $ dpkg-buildpackage -rfakeroot -us -uc -b
  6. $ cd /usr/src/vdr-1.7.18/PLUGINS/src/
  7. $ sudo dpkg -i vdr-plugin-epgsearch_0.9.25~beta21-2_amd64.deb

Firmware Nova-HD S2

Hier wird beschrieben, wie man unter Ubuntu an die Firmware für die Nova-HD-S2 (und andere Karten) kommt: http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/HDTV_Installationsanleitung_Ubuntu#Nova-HD-S2

VDR konfigurieren

Vor der Arbeit an den VDR Config-Files sollte dieser gestoppt werden, da ansonsten bei einem Restart die geänderten Config-Files wieder überschrieben werden.

  1. $ sudo /etc/init.d/vdr stop

Die VDR-Konfigurations-Dateien liegen in 2 Verzeichnissen:

  1. /var/lib/vdr
  2. /etc/vdr

Die Konfigurations-Dateien in diesen beiden Verzeichnissen sind im Normalfall gegeneinander verlinkt, sollte dies jedoch einmal nicht der Falls sein, so sollte man eben im anderen Verzeichnis nachsehen.

Kanal-Liste

Eine aktuelle Kanalliste ist hier zu finden: http://www.linowsat.de/settings/vdr.html
Eine weitere Kanalliste gibt es hier (nur Astra 19.2E / Mit deutschen Favoriten): http://wbreu.htpc-forum.de/softwareauswahlfuerhdtvplayerfunktionen/aktuellechannelsconffuerastra192/index.php

Die Kanalliste muss nach

  1. /var/lib/vdr/channels.conf
kopiert werden. Danach sollten der Eigentümer auf den User vdr gesetzt werden.

Um nun die am häufigsten genutzten Kanäle gleich am Anfang der Kanalliste zu haben, öffnet man die /var/lib/vdr/channels.conf , schreibt in den Anfang der Datei ":Favoriten" um eine neue Kanalgruppe zu erstellen und fügt danach zeilenweise die gewünschten Kanäle ein.
Es gibt zwar auch die Möglichkeit per XBMC die Kanäle zu verschieben, bei einem Update muss man aber gelegentlich die TV-Datenbank von XBMC löschen, wodurch diese Einstellungen dann aber verloren gehen. Daher ist eine Anordnung der Kanäle in der VDR channels.conf von Vorteil.

In diesem Beispiel wird nur der Satellit Astra 19.2E verwendet. Es gibt natürlich auch Möglichkeiten andere Satelliten bzw. mehrere Satelliten zu verwenden.

  1. $ sudo rm /var/lib/vdr/channels.conf
  2. $ sudo wget http://www.linowsat.de/settings/vdr/0192/ca/channels.conf -O /var/lib/vdr/channels.conf
  3. $ sudo chown vdr:vdr /var/lib/vdr/channels.conf

Streamdev-Konfiguration (nur bei installiertem Streamdev-Server)

In der Konfigurations-Datei von Streamdev kann man nun festlegen, welche IP-Adressen darauf zugreifen dürfen.

  1. $ sudo vi /var/lib/vdr/plugins/streamdev/streamdevhosts.conf

  1. #
  2. # streamdevhosts  This file describes a number of host addresses that
  3. #                 are allowed to connect to the streamdev server running
  4. #                 with the Video Disk Recorder (VDR) on this system.
  5. # Syntax:
  6. #
  7. # IP-Address[/Netmask]
  8. #
  9.  
  10. 127.0.0.1             # always accept localhost
  11. 192.168.0.0/24        # any host in net "192.168.0.0"
  12. #192.168.100.0/24     # any host on the local net
  13. #204.152.189.113      # a specific host
  14. #239.255.0.0/16       # uncomment for IGMP multicast streaming
  15. #0.0.0.0/0            # any host on any net (USE THIS WITH CARE!)

Im obigen Beispiel dürfen Rechner der IP "127.0.0.1 (localhost)" sowie alle Rechner im Netz "10.0.0.0" zugreifen. Das "/24" gibt die Netzmaske an.

VDR starten und testen

  1. $ sudo /etc/init.d/vdr start

(nur bei installiertem Streamdev-Server) Nun können wir den VDR gleich mit Streamdev testen. Dazu einfach die URL des Servers im Browser aufrufen: http://localhost:3000 . Hier muss natürlich "localhost" durch die IP/ den Hostnamen des VDR-Servers ersetzt werden, insofern dieser nicht auf dem Arbeits-Rechner läuft.
Anschließend kopiert man sich die URL eines Free-TV-Senders und testet das ganze mit Mplayer:

(nur bei installiertem Streamdev-Server)

  1. $ mplayer http://URL.ts

Wobei http://URL.ts natürlich durch die soeben kopierte URL zu ersetzen ist. Funktioniert dies ist schon alles bereit für die Verwendung von XBMC.

XBMC

Quelle: http://xbmc.org/forum/showthread.php?t=45314&highlight=vdr

Laden der XBMC-Sourcen

  1. $ sudo apt-get install git-core # git-core installieren
  2. $ cd /usr/src
  3. $ sudo git clone https://github.com/opdenkamp/xbmc.git

Updaten der XBMC-Sourcen (Wenn XBMC bereits nach dieser Anleitung installiert wurde)

  1. $ cd /usr/src/xbmc
  2. # lade die Änderungen
  3. $ git pull
  4. # Lösche Dateien, die im git nicht vorhanden sind
  5. $ git clean -xfd

Nach einem Update funktioniert die PVR-Anbindung meist nur, wenn man ~/.xbmc/userdata/Database/*TV* und ~/.xbmc/userdata/Database/*EPG* entfernt.
Sollte XBMC dann öfter mit einem "Segmentation Fault" abstürzen, hilft es evtl. ~/.xbmc/userdata/Database/*Addons* zu entfernen.
Wenn man sich nicht bewusst ist, was man dabei macht, sollte man zuvor ein Backup von ~/.xbmc erstellen (Kann ja auch bei einem nötigen Downgrade hilfreich sein).

Aktuellen NVIDIA-Treiber installieren

Dieser Abschnitt kann ab Lucid übersprungen werden, wenn die NVIDIA-Treiber bereits nach der System-Installation über die GUI (Hardware-Treiber) installiert wurden!

Unter 10.04(lucid) reicht es folgendes auszuführen:

  1. $ sudo apt-get update
  2. $ sudo apt-get install libvdpau-dev libvdpau1 nvidia-current-modaliases nvidia-current nvidia-common nvidia-settings
Bei 9.10(karmic) Muss folgendes ausgeführt werden, um aktuellere NVIDIA-Treiber zu erhalten:
Folgendes der /etc/apt/sources.list hinzufügen:
  1. # nvidia vdpau ppa
  2. deb http://ppa.launchpad.net/nvidia-vdpau/ppa/ubuntu karmic main
  3. deb-src http://ppa.launchpad.net/nvidia-vdpau/ppa/ubuntu karmic main
Anschließend folgendes ausführen:
  1. $ sudo apt-get update
  2. $ sudo apt-get install libvdpau-dev libvdpau1 nvidia-195-kernel-source nvidia-195-modaliases nvidia-glx-195
Nach der Aktualisierung der Treiber wäre ein Reboot bzw. ein X-Server-Restart sinnvoll.

Abhängigkeiten zum Kompilieren installieren

Für 9.10/karmic :

  1. $ apt-get install subversion make g++ gcc gawk pmount libtool nasm automake cmake gperf unzip bison libsdl1.2-dev libsdl-image1.2-dev libsdl-gfx1.2-dev libsdl-mixer1.2-dev libsdl-sound checkinstall libsdl-dev libsdl-image1.2-dev libsdl-gfx1.2-dev libsdl-mixer1.2-dev libfribidi-dev liblzo2-dev libfreetype6-dev libsqlite3-dev libogg-dev libasound2-dev python-sqlite libglew-dev libcurl3 libcurl4-openssl-dev x11proto-xinerama-dev libxinerama-dev libxrandr-dev libxrender-dev libmad0-dev libogg-dev libvorbis-dev libsmbclient-dev libmysqlclient-dev libpcre3-dev libdbus-1-dev libhal-dev libhal-storage-dev libjasper-dev libfontconfig-dev libbz2-dev libboost-dev libfaac-dev libenca-dev libxt-dev libxtst-dev libxmu-dev libpng-dev libjpeg-dev libpulse-dev mesa-utils libcdio-dev libsamplerate-dev libmms-dev libmpeg3-dev libfaad-dev libflac-dev libiso9660-dev libass-dev libssl-dev libwavpack-dev libmpeg2-4 libmpeg2-4-dev libmicrohttpd-dev libmicrohttpd5 libmodplug-dev yasm python2.6-dev libboost-thread-dev libltdl7 libltdl-dev

Für 10.04/lucid und 10.10/maverick

  1. $ apt-get install subversion make g++ gcc gawk pmount libtool nasm automake cmake gperf unzip bison libsdl1.2-dev libsdl-image1.2-dev libsdl-gfx1.2-dev libsdl-mixer1.2-dev libsdl-sound1.2 checkinstall libsdl-dev libsdl-image1.2-dev libsdl-gfx1.2-dev libsdl-mixer1.2-dev libfribidi-dev liblzo2-dev libfreetype6-dev libsqlite3-dev libogg-dev libasound2-dev python-sqlite libglew-dev libcurl3 libcurl4-openssl-dev x11proto-xinerama-dev libxinerama-dev libxrandr-dev libxrender-dev libmad0-dev libogg-dev libvorbis-dev libsmbclient-dev libmysqlclient-dev libpcre3-dev libdbus-1-dev libhal-dev libhal-storage-dev libjasper-dev libfontconfig-dev libbz2-dev libboost-dev libfaac-dev libenca-dev libxt-dev libxtst-dev libxmu-dev libpng-dev libjpeg-dev libpulse-dev mesa-utils libcdio-dev libsamplerate-dev libmms-dev libmpeg3-dev libfaad-dev libflac-dev libiso9660-dev libass-dev libssl-dev libwavpack-dev libmpeg2-4 libmpeg2-4-dev libmicrohttpd-dev libmicrohttpd5 libmodplug-dev yasm python2.6-dev libvdpau-dev libyajl-dev libboost-thread-dev libltdl7 libltdl-dev

Für 11.04/natty

  1. $ apt-get install subversion make g++ gcc gawk pmount libtool nasm automake cmake gperf unzip bison libsdl-dev libsdl-image1.2-dev libsdl-gfx1.2-dev libsdl-mixer1.2-dev libsdl-sound1.2 checkinstall libsdl-dev libsdl-image1.2-dev libsdl-gfx1.2-dev libsdl-mixer1.2-dev libfribidi-dev liblzo2-dev libfreetype6-dev libsqlite3-dev libogg-dev libasound2-dev python-sqlite libglew-dev libcurl3 libcurl4-openssl-dev x11proto-xinerama-dev libxinerama-dev libxrandr-dev libxrender-dev libmad0-dev libogg-dev libvorbis-dev libsmbclient-dev libmysqlclient-dev libpcre3-dev libdbus-1-dev libhal-dev libhal-storage-dev libjasper-dev libfontconfig-dev libbz2-dev libboost-dev libfaac-dev libenca-dev libxt-dev libxtst-dev libxmu-dev libpng-dev libjpeg-dev libpulse-dev mesa-utils libcdio-dev libsamplerate-dev libmms-dev libmpeg3-dev libfaad-dev libflac-dev libiso9660-dev libass-dev libssl-dev libwavpack-dev libmpeg2-4 libmpeg2-4-dev libmicrohttpd-dev libmicrohttpd5 libmodplug-dev yasm python2.7-dev libvdpau-dev autopoint libyajl-dev libboost-thread-dev libltdl7 libltdl-dev

XBMC kompilieren und installieren

  1. $ cd /usr/src/xbmc/
  2. $ ./bootstrap
  3. $ ./configure
  4. $ make -j2
  5. $ sudo checkinstall --fstrans=no --install=yes --pkgname=xbmc --pkgversion "git-INCREMENT"
Für "INCREMENT" trage ich hier jeweils eine Nummer ein, die um 1 höher ist als die Version, welche das letzte mal kompiliert wurde. Sollte es bei Kompilier-Versuchen nach Updates Probleme geben, hilft es das ganze ab "./bootstrap" nochmals durch zu machen, dabei sollte vor dem "make -j2" ein "make clean" gemacht werden. Nun muss das VDR-VNSI-Plugin unter System->Erweiterungen->PVR-Clients aktiviert werden.

Sender-Logos

Hier: http://forum.xbmc.org/showthread.php?t=86047 gibt es über 3000 Senderlogos.
Die ZIP-Dateien müssen heruntergeladen und nacheinander in den selben Ordner entpackt werden. Wohin die Sender-Logos gespeichert werden ist egal, es sollte jedoch kein versteckter Ordner sein.
Anschließend kann in XBMC unter System->TV der Pfad zu den Logos angegeben werden. Sind die Logos richtig benannt (Die hier verlinkten Logos sind zum großteil richtig benannt), so erkennt XBMC diese automatisch. Zu sehen bekommt man diese jedoch erst nach einem Neustart von XBMC.

Lirc-Fernbedienung

Für die Verwendung einer Lirc-Fernbedienung muss natürlich Lirc installiert sein. Ansonsten ist XBMC aber auch mit Maus und Tastatur bedienbar. Außerdem gibt es auch einige Programme für iPhone sowie Android.

  1. $ sudo apt-get install lirc

Bei der Installtion wird man nach der verwendeten Fernbedienung gefragt, diese sollte man, sofern in der Liste auch auswählen. Anschließend müssen die Codes der lircd.conf in der Lircmap.xml von XBMC ausgetauscht werden. Auch das Device muss hier angepasst werden. Dazu habe ich XBMC zuerst einmal gestartet und dann mit der Tastatur/Maus wieder beendet. Danach findet man einen Ordner

  1. ~/.xbmc
. Unter
  1. ~/.xbmc/userdata/Lircmap.xml
muss nun die Lircmap.xml abgelegt werden.

Außer der Lircmap.xml wird noch die Datei remote.xml benötigt, welche den Commands aus der Lircmap.xml Funktionen zuweist. Diese Datei muss im Ordner
  1. ~/.xbmc/keymaps/remote.xml
abgelegt werden (der Ordner muss evtl. selbst erstellt werden).

Konfigurations-Dateien für die Medion X10 (Fernbedienung)

Konfigurations-Dateien für die mitgelieferte Fernbedienung der Hauppauge WinTV Nova HD-S2

XBMC nach Absturz neu starten

Dank einer Idee von Jobit aus dem VDR-Portal (Link zum Forum-Thread), kann sich XBMC nach einem Absturz automatisch neu starten. Dies macht vor allem auf einem reinen Fernseh-PC sinn, wo eben nur XBMC laufen soll. Anbei ist zu erwähnen, dass sich XBMC bei einem normalen Stop nicht neu starten soll, jedoch kommt es auch dabei zeitweise zu einer Fehler-Rückmeldung, die einen Neustart veranlasst.

Der Umbau gestaltet sich hier relativ einfach, muss jedoch nach jeder Installation durchgeführt werden:

  1. $ vi /usr/local/bin/xbmc

Und die Schleife am Ende wie folgt bearbeiten:

  1. LOOP=1
  2. while [ $(( $LOOP )) = "1" ]
  3. do
  4.   LOOP=0
  5.   "$LIBDIR/xbmc/xbmc.bin" "$SAVED_ARGS"
  6.   RET=$?
  7.   if [ $(( $RET == 65 )) = "1" ]
  8.   then # User requested to restart app
  9.     LOOP=1
  10.   elif [ $(( ($RET >= 131 && $RET <= 136) || $RET == 139 )) = "1" ]
  11.   then # Crashed with core dump
  12.     print_crash_report
  13.     LOOP=1
  14.   fi
  15. done
  16.  
  17. exit $RET

Im wesentlichen wird nach print_crash_report ein LOOP=1 eingefügt, wodurch das Skript veranlasst wird die Schleife weiterzuführen und XBMC neu zu starten.

Links



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Kommentare

Die Datenbanken hab ich schon mehrmals gelöscht, auch das gesamte Konfig-Verzeichnis.. Jedes mal:

"Das Add-on kann nicht geladen werden.
Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten."

Ich lass den vdr jetzt als su laufen mit vdr -d -P vnsiserver und er gibt mir bei "sudo netstat -tulpen" für den vdr folgende Zeile:

tcp 0 0 0.0.0.0:34890 0.0.0.0:* LISTEN 0 17155 2749/vdr

Ist das korrekt so? Der vdr läuft auf der selben Maschine wie XBMC..

Ja, das sieht eigentlich gut aus. Kompilier evtl. mal nur VDR neu und installier vdr und vdr-dev, und danach nochmal das VNSI-Plugin kompilieren und nach /usr/lib/vdr/plugins kopieren, danach VDR und XBMC neu starten.

XBMC hast ja auch erst kürzlich auf dem Rechner kompiliert?

Ja, es handelt sich hierbei um ein ARM board (pandaboard.org).. das dauert ungefär 4 Stunden das zu kompilieren ;) Ich hab soeben XBMC nochmal aus den Quellen auf einem anderen Rechner im Wlan kompiliert und siehe da, dort funktioniert der XBMC mit dem VNSI auf dem ARM board. Dh. es scheint ein Problem mit dem XBMC zu geben, der VDR läuft schonmal prima :)
Also auf dem Arm Board mal git pull & clean ausgeführt und tadaa, es wurden vnsi* files verändert. Vielleicht hab ich mit dem clone gestern einfach Pech gehabt?! Jetzt kompiliere ich das XBMC komplett nochmal.. das dauert erstmal :)

Hallo,

hoffe, dass es geklappt hat. Hast du es mit dem neuen VNSI-Plugin dann probiert, bevor du XBMC neu kompilierst?

Da kann ich mit der ZBOX ja ganz zufrieden sein, mit 30-45min Kompilier-Zeit :) .

MfG schnere

Hi

erstmal ein danke fön für die ausführliche anleitung :) hat alles prima geklappt und nun läuft mein zbox 41 fein mit xbmc

ich hätte mal eine frage zu dem live-tv bzw epg. An sich funktioniert live-tv und epg nur wird leider in der epg ansicht zeitleiste/guide nichts angezeigt...alle anderen ansichten funktionieren. Hat jemand von euch auch das problem?

bisher konnte ich mittels google auch nicht wirklich etwas hilfreiches finden...

danke und gruss

Hallo,

stimmt, die Zeitleiste funktioniert seit ein paar Tagen nicht mehr. Im XBMC-Forum wird davon gesprochen, dass diese 2 Sekunden zum laden braucht, was ich nicht bestätigen kann, da diese auch nach mehreren Minuten schwarz bleibt.

Opdenkamp alias dushmaniac merkt aber an, dass an der Zeitleiste ohnehin noch Arbeiten anstehen:

http://forum.xbmc.org/showthread.php?t=103825

MfG schnere

ok, danke fuer deine antwort. also abwarten und tee trinken.

schade nur das es ausgerechnet die anzeige ist, wenns umgekehrt gewesen waere, waere es mir egal...

ps danke noch mal fuer die anleitung ;)

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